Hüttenwanderung Sommerpause

Familienabenteuer zwischen Hütte und Fels vom 24.-26. Juli · Familien

02.08.2026

Freitags starteten wir direkt nach Schule und Kindergarten mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern Richtung Imst. Mit der Bergbahn ging es zunächst bequem nach oben, bevor der spannende Drischlersteig zur Muttekopfhütte auf uns wartete. Der kurze, drahtseilgesicherte Steig sorgte gleich zu Beginn für ein kleines Abenteuer und machte Lust auf das Wochenende.

Oben angekommen wurden wir mit einem traumhaften Panorama belohnt. In der Hütte bezogen wir unser eigenes 13er-Lager und stärkten uns anschließend bei einem fantastischen Abendessen. Die erste Nacht begann vielversprechend, bis sich ein verspäteter Gast mit ausgeprägtem Schnarchtalent eines der freien Betten aussuchte und einigen von uns den Schlaf etwas verkürzte.

Zum Glück entschädigte das leckere Frühstück am nächsten Morgen schnell für die kurze Nacht. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zu einem der Klettergärten direkt in Hüttennähe. Dort verbrachten wir einige tolle Stunden am Fels und konnten nach Herzenslust klettern.

Anschließend versuchten wir zwar noch, die Kinder für eine Wanderung zu begeistern, doch diese stimmten einstimmig für einen Nachmittag am Bergbach neben der Hütte. Rückblickend war das wohl die richtige Entscheidung: Mit Dämmen bauen, Steine sammeln und Spielen waren die Kinder stundenlang glücklich beschäftigt.

Währenddessen nutzten wir Erwachsene die Gelegenheit für eine Wanderung und einen kurzen Abstecher in den Klettersteig. Anschließend wechselten wir uns ab und die anderen machten sich auf den Weg zum Klettern.

Im Laufe des Tages bekam unsere Gruppe sogar noch Zuwachs von einer weiteren Familie, sodass wir den Abend gemeinsam bei leckerem Essen und bester Hüttenstimmung ausklingen lassen konnten. Die zweite Nacht verlief wunderbar ruhig, und auch das Wetter meinte es deutlich besser mit uns als ursprünglich vorhergesagt.

Statt Gewitter erwartete uns auf dem Abstieg zur Mittelstation ein ganz besonderes Naturschauspiel: Unzählige Alpensalamander begleiteten unseren Weg und sorgten für viele begeisterte Blicke und „Oh, wie süß!“-Rufe.

Der weitere Abstieg führte uns über Almwiesen und durch die beeindruckende Berglandschaft zurück Richtung Talstation. Dabei konnten wir die gemeinsame Zeit noch einmal in vollen Zügen genießen.

Zum krönenden Abschluss ging es mit dem längsten Alpine Coaster der Welt rasant zurück ins Tal. Während einige gar nicht genug davon bekommen konnten, war die Fahrt anderen fast ein bisschen zu lang und zu aufregend. Gesprächsstoff für die Heimfahrt war also garantiert.

Ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, spannenden Abenteuern, jeder Menge Spaß und bester Stimmung. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!